Volkspflege

Allgemeines

Unsere Dienstleistung

Die Aufgabe unseres Unternehmens in der Betreuung Zuhause liegt in der Vermittlungstätigkeit.
Wir stellen für den vereinbarten Betreuungszeitraum Betreuungspersonen zur Verfügung, welche die 24 Stunden Betreuung bei Ihnen vor Ort durchführen. Die Betreuungspersonen werden anhand des Erhebungsbogens von uns ausgewählt, Ihnen per Email oder Fax unter Angabe der Grunddaten vorgestellt. Zum vereinbarten Zeitpunkt reist dann die Betreuungsperson an. Nach dem Turnus erfolgt der Wechsel mit der zweiten Betreuungsperson. Im Idealfall sind es dann immer die selben beiden Betreuungspersonen die sich im regelmässigen Turnus abwechseln.

 

Örtliche Abdeckung

Unsere Vermittlungstätigkeit einer 24 Stunden Betreuung bieten wir im gesamten Deutschsprachigen Raum an - Österreich, Schweiz, Deutschland.

 

Prinzip der Betreuung

Die Betreuungspersonen sind Selbstständige Einzelunternehmen und haben uns mit einer Vermittlung eines Betreuungsauftrages zu bestimmten Konditionen beauftragt. Wir führen demnach beide Seiten zusammen - die Betreuungsperson und die zu betreuende Person. Keine Betreuungsperson ist bei uns angestellt oder steht in einem anderen Arbeitsverhältnis zu uns.

Beide Seiten haben selbstverständlich das Recht einen Austausch/Wechsel zu verlangen, ohne Angabe von Gründen. Aus diesem Grund bieten wir keine Einmalleistung an, sondern schließen eine Vereinbarung für einen gewissen Zeitraum, in welchem wir dafür sorgen, das keine Betreuungslücke entsteht.

 

24 Stunden Betreuung
Der allgemeine Begriff der 24 Stunden Betreuung wird manchmal missverstanden. Keineswegs kann eine Tätigkeit der Betreuungsperson 24 Stunden täglich ausgeübt werden. Es handelt sich vielmehr um eine Tätigkeit über den Tag hinweg mit einer Anwesenheitspflicht und Rufbereitschaft nachts im Haushalt der zu betreuenden Person. Es sollte zudem eine Regelung über die Freizeit getroffen werden. Üblich sind zwei Stunden am Tag, an welchen die Betreuungsperson auch den Haushalt verlassen kann. Sollte dies nicht immer möglich sein, so sollte eine individuelle, auf die Betreuungssituation angepasste Lösung gefunden werden.


Förderung der 24 Stunden Betreuung vom Bundessozialamt

Das Sozialministerium hat ein Fördermodell entwickelt, mit dem Leistungen an pflegebedürftige Personen oder deren Angehörige aus dem Unterstützungsfonds für Menschen mit Behinderung gewährt werden können. Ein Zuschuss kann ab Pflegestufe 3 nach dem Bundespflegegeldgesetz beantragt werden. Die Förderung bei der Beschäftigung von zwei selbstständig tätigen Betreuungskräften beträgt maximal € 550 pro Monat.


Anspruchsvoraussetzungen für die Förderung der 24-Stunden-Betreuung

Um eine Förderung der 24-Stunden-Betreuung zu erhalten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Einkommensgrenze für die Förderung der 24-Stunden-Betreuung

Bei der Antragstellung wird das Einkommen der pflegebedürftigen Person berücksichtigt. Die Einkommensgrenze beträgt € 2.500 netto monatlich, wobei Leistungen wie Pflegegeld, Sonderzahlungen, Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld und Wohnbeihilfen unberücksichtigt bleiben. Für jeden unterhaltsberechtigten Angehörigen erhöht sich die Einkommensgrenze um € 400 bzw. um € 600 für behinderte, unterhaltsberechtigte Angehörige. Die Förderung wird unabhängig vom Vermögen der pflegebedürftigen Person gewährt.

 

Alle oben genannten Informationen zur Förderung wurden den Informationsunterlagen des Sozialministeriumservice entnommen.


Tätigkeitsbereich der Betreuungspersonen

Der Inhalt der erlaubten Tätigkeiten ist gesetzlich geregelt. Zu diesen Tätigkeiten gehören
a.) Betreuungstätigkeiten,  darunter fallen folgende Tätigkeiten:
Haushaltnahe Dienstleistungen - darunter versteht man zubereiten von Mahlzeiten, Vornahme von Besorgungen, Reinigungstätigkeiten im Haushalt, durchführen von Hausarbeiten, durchführen von Botengängen, sorgetragen für ein gesundes Raumklima, Betreuen von Pflanzen und Tieren, Wäscheversorgung (Waschen, Bügeln)

Unterstützen bei der Lebensführung - darunter versteht man das gestalten des Tagesablaufs, Hilfestellung bei alltäglichen Verrichtungen, Gesellschafterfunktion, Gesellschaft leisten, führen von Konversation, pflegen von gesellschaftlichen Kontakten, Begleitung bei Aktivitäten

b. ) Pflegerische Tätigkeiten ohne Aufsicht, wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen:
Unterstützung bei der Nahrungs- und Flüssigkeit - sowie Arzneimittelaufnahme, Unterstützung bei der Körperpflege, Unterstützung bei beim An- und Auskleiden, Unterstützung bei der Benützung der Toilette oder des Leibstuhls, Unterstützen beim Aufstehen, Gehen, Niedersetzen und Niederlegen

c.) Ärztliche Tätigkeiten, welche ausschließlich nach schriftlicher Anordnung von einem Arzt  an die Betreuungsperson übertragen werden können:
Verabreichung von Medikamenten, Anlegen und Wechseln von Verbänden und Bandagen, Verabreichung von subkutanen Insulininjektionen und subkutanen Injektionen von Blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln, Blutentnahme zur Bestimmung des Blutzuckerspiegels, einfache Licht- und Wärmeanwendungen


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